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Hochfrequenzkinematographie/ Videofluoroskopie

‚Objektive' sprachtherapeutische Analysemethode

Methodisches Vorgehen: Diese objektive Techniken sind bildgebende Verfahren auf der Grundlage der Durchleuchtung (Röntgen), welche im Gegensatz zum statischen Fernröntgenbild eine dynamische Darstellung der Velumbewegungen ermöglichen. Unabdingbar ist hierbei die Untersuchung in den drei Ebenen: sagittal, posterior-anterior und Sphinx.
Das Vorgehen führt dank der hohen Ortsauflösung und der Darstellung feinster anatomischer Strukturen auch bei schnellen Bewegungsvorgängen/Artikulation zu einer exakten dreidimensionalen Beurteilung des VPA.
Aufgrund seiner Non-Invasivität und der geringen Strahlenbelastung ist es besonders gut bei Kleinkindern anzuwenden (SADER u.a. 1994, PETERSON-FALZONE et al. 2001)

 

Achtung! Es ist generell nicht zulässig, von der Morphologie und der Funktion des Velums und des VPA auf die artikulatorisch-perzeptiven Konsequenzen Rückschlüsse zu ziehen!

 

Ziel der Untersuchung: Die dynamische Darstellung der Güte des velopharyngealen Sphinkters, der Velum- und Pharynxbewegungen bei Artikulation. Präoperative Indikationsstellung für eine Velopharynxplastik bei Menschen mit LKGS.

Quelle: Neumann, S. (2002): Rhinophonie und LKGS-Fehlbildung: Diagnostik, Prävention und Evaluation. In: Grohnfeldt, M.: Lehrbuch der Sprachheilpädagogik und Logopädie, Bd.3, Stuttgart: Kohlhammer

 

 Hier sehen Sie ein Video, das eine Videofluoroskopie bei einem Erwachsenen mit LKGSF und einer VPI im Vergleich zu einem Erwachsenen mit funktionierendem velopharyngalen Verschluss zeigt.