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A-I-Probe nach GUTZMANN

Subjektive sprachtherapeutische Analysemethode

Methodisches Vorgehen: Die Vokale /a/ und /i/ werden nacheinander abwechselnd artikuliert, wobei die Nasenflügel nach jedem Durchgang [/a/ - /i/] manuell verschlossen und wieder geöffnet werden.
Bei kleinen Kindern ist dies gut in umgekehrter Reihenfolge [/i/ - /a/] mithilfe eines Stofftier-Esels o.ä. durchführbar und spielerisch in die Analysesituation zu integrieren.
Von dem Vorliegen einer Hypernasalität kann ausgegangen werden, wenn bei Lautieren mit geschlossener Nase eine Stimmklangveränderung auftritt.
Ist hierbei keine Veränderung des Stimmklangs zu verzeichnen, kann eine unbeeinträchtigte Resonanz oder eine Hyponasalität vorliegen. Dieses müsste dann durch andere Verfahren analysiert werden.

 

Ziel der Untersuchung: Feststellung einer Hypernasalität. Subjektives Verfahren zur ersten Orientierung.

Quelle: Neumann, S. (2002): Rhinophonie und LKGS-Fehlbildung: Diagnostik, Prävention und Evaluation. In: Grohnfeldt, M.: Lehrbuch der Sprachheilpädagogik und Logopädie, Bd.3, Stuttgart: Kohlhammer