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Klinische Untersuchung des Gaumens und Velums

Die Beurteilung des harten Gaumens und des Velums sollte durch einen erfahrenen Mediziner vorgenommen werden.
Methodisches Vorgehen: Diese Untersuchung ist subjektiver Art.
Sie analysiert systematisch die anatomischen und funktionellen Parameter:

  • Vorliegen eines verkürzten/zu dünnen Velums (z.B. Sedlácková-Syndrom)
  • Uvula bifida
  • (submuköse) Fehlbildung von Velum und/oder Gaumen
  • Vorliegen von Restlöchern im harten Gaumen und Velum
  • Motilitätsstörung des Velums,
  • Velopharyngeale Insuffizienz?
    (BÖHME 1997, FRIEDRICH u.a. 2000, EGGELING 1983).

 

Abb.1: Grosses alveolar-palatales

Abb.1: Grosses alveolar-palatales
Restloch

 

Ziel der Untersuchung: Abklärung, ob anatomische oder funktionelle Störungen des Gaumens bzw. des Gaumensegels als Ursache für die vorliegenden pathologischen Resonanzveränderungen in Betracht kommen.

 

Ergänzt werden sollten diese Untersuchungen durch den objektiven Parameter der flexiblen Endoskopie der inneren Nase und des Nasopharynx (s. Nasendoskopie).

Quelle: Neumann, S. (2002): Rhinophonie und LKGS-Fehlbildung: Diagnostik, Prävention und Evaluation. In: Grohnfeldt, M.: Lehrbuch der Sprachheilpädagogik und Logopädie, Bd.3, Stuttgart: Kohlhammer