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Hyperfunktionelle Dysphonie

Tertiär können sich Stimmstörungen entwickeln, welche infolge von "artikulatorisch oder psychisch verursachter Überforderung des Phonationsapparates" (GODBERSEN 1997, 565) entstehen.

Hypernasalität, artikulatorische Rückverlagerungen und mimische Mitbewegungen wirken sich negativ auf den Stimmklang aus. Bei nasalem Luftverlust steigt der subglottische Druck an und die glottale Öffnungsphase verkürzt sich (WARREN 1986).

Stimmstörungen bei Kindern mit LKGSF können von einfachen Stimmbildungsfehlern über hyperfunktionelle Dysphonien mit Stimmlippenknötchen bis zu chronischer Heiserkeit reichen.

Diese entstehen durch Rückverlagerung ausgelöste veränderte Druckverhältnisse im Kehlkopf, unökonomische Bewegungen der Artikulationsorgane und durch eine falsche Atemfrequenz, -ansatz und -dosierung aufgrund der mangelhaften Sprechatemkraft des Kindes.