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Mögliche Folgebeeinträchtigungen

Von dem Zeitpunkt der intrauterinen Entstehung der LKGS- Fehlbildung an können betroffene Kinder durch funktionelle Störungen der Schluckfunktion, der Hörentwicklung, des Oberkieferwachstums, der Atmung und der Sprachentwicklung beeinträchtigt sein.

Das folgende Modell zeigt primäre und sekundäre Folgebehinderungen auf, die sich beeinträchtigend auf die Sprachentwicklung des Kindes auswirken können.

Auslösendes Moment ist die komplexe Mittelgesichtsfehlbildung als Körperbehinderung.
Primäre Folgebehinderungen sind: orofaziale Dyskinesien, Probleme bei der Nahrungsaufnahme, Wachstumsstörungen, eine unphysiologische Atemtechnik und Störungen der Hörbahnreifung.

Folgebehinderungen und deren Wechselwirkungen 
Abb.10: Modell der Folgebehinderungen und deren Wechselwirkungen bei Kindern mit LKGS-Fehlbildung
             (aus: NEUMANN 2000, ....)

Fehlen frühzeitige medizinische und sprachtherapeutische Maßnahmen, so kann es zu sekundären Folgebehinderungen wie Sprech- und Stimmauffälligkeiten, mimischen Mitbewegungen, Artikulationsstörungen und Resonanzstörungen kommen, welche sich zu einer Sprachbehinderung mit Entwicklungsbeeinträchtigungen, gestörter sensorischen Integration (SI) und psychosozialen Auffälligkeiten verschärfen können.