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Ätiologie

Es wird von einer‚ additiven Polygenie mit „Schwellenwerteffekt” ausgegangen, einer Kombination aus erblichen und äußeren Faktoren.
"Die Erblichkeit ist dabei an mehrere Gene (Polygenie) gebunden, deren Schädigung zusammen (additiv) wirksam wird. Das Vorhandensein dieser erblichen Neigung setzt die Schadensschwelle für Umwelteinflüsse [...] herab (Schwellenwerteffekt)." (HONIGMANN 1998, 27)

Umwelteinflüsse
Nach UHLEMANN ( 1990, 18)

  1. Usus von pharmazeutischen Präparaten wie Cortison und Thalidomide,
  2. Infektionskrankheiten,
  3. Gebrauch von Substanzen wie Nikaotin, Alkohol oder Drogen und
  4. Mangelernährung
    in den ersten Wochen der Kindheit

WULFF (1990, 1996 122) erkannt als exogene Faktoren an:

  1. "Virusinfektionen und stoffwechselpathologische Einwirkungen,
  2. Abtreibungsversuche in den ersten beiden Schwangerschaftsmonaten,
  3. Anomalien des Fortpflanzungsapparates und Anämie,
  4. toxische Stoffe sowie ionisierende Strahlen"