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Nasendoskopie

Als eine „Objektive" sprachtherapeutische Analysemethode wird die Video-Nasopharyngoskopie (Nasendoskopie) eingesetzt. Hierbei wird ein flexibles Endoskop (Fiberglasoptik) in ein Nasenloch eingeführt und oberhalb des Gaumensegels positioniert.

Per Videoaufnahme  werden nun Bilder des kurzzeitigen physiologischen Verschlusses des Nasenrachens durch das Gaumensegel aufgezeichnet. 

 

Nasendoskopie 1          Nasendoskopie 2 
Abb. 24 a+b : Nasendoskopie


Folgende Punkte werden zudem berücksichtigt:

  • Form und Größe der Adenoid( Wucherung der Rachenmandel)
  • Länge und Motilität des Velums (Segel)
  • Motilität der lateralen Pharynxwände (Rachenraum) und des Passavant´schen Wulstes (querverlaufende Wulst der Rachenhinterwand)

Das Ziel dieser Untersuchung ist die objektivierende HNO-ärztliche / phoniatrische  Untersuchung, Dokumentation des Velopharyngealen Shinkters (des kurzzeitigen physiologischen Verschlusses des Nasenrachens durch das Gaumensegel) und seiner eventuellen Dysfunktion, Darstellung und Klassifikation der rückverlagerten Artikulation bei Menschen mit LKGS-Spalte.

Durch diese transnasale Endoskopie entsteht nur eine geringe Belastung des Zu-Untersuchenden. Die Artikulation wird nicht irritiert. Die Lautrealisation kann durch die Videoaufnahme exakt abgebildet und protokolliert werden.