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Gesichtsmuskeln

Beim Menschen ist der Mund-Gesichtsbereich ein sensibles Gesamtwerk aus Muskulatur, Knochen, Nerven und Schleimhaut. Diese Einzelteile sind netzartig miteinander verbunden und befinden sich in einem muskulären Gleichgewicht. Sie funktionieren aufeinander abgestimmt und geben dem Gesicht eine gewisse Form, die so uneingeschränkt wachsen kann. Eine Fehlbildung eines Einzelteiles wirkt sich demnach auf den gesamten Mund-Gesichtsbereich aus. Durch Knochenverformungen können die Muskeln nicht richtig arbeiten oder falschen Muskelzug ausüben. Ist der Mundringmuskel nicht vereinigt, ist kein natürlicher Mundschluss möglich.

 

Dies hat auch Auswirkungen auf die Gesichtsmimik des Kindes. Das sensible Bewegungsspiel der Lippen, Nasenflügel und Wangen ist beeinträchtigt. Denken Sie nur daran, an welchen feinen Mimikunterschieden man bei kleinen Kindern ihre Stimmung erahnen kann. Dies ist bei einem Kind mit LKGSF nicht so einfach möglich. Es wird in seiner gefühlsmäßigen Ausdruckskraft behindert.

Durch Vernarbung kann die Oberlippe in ihrer Beweglichkeit stark eingeschränkt sein. Oft übernimmt die Unterlippe die Aufgabe der Oberlippe mit. Um diesem entgegen zutreten kann spielerisch mit einem Förderungsprogramm auf die Lippenmuskulatur eingewirkt werden.


Fördermöglichkeiten und Spielanregungen siehe:
Neumann, S. (2002): LKGS-Spalten, Ein Ratgeber für Eltern. Idstein