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Ursachen

Wissenschaftlich wird von einer additiven Polygenie mit „Schwellenwerteffekt” ausgegangen, einem Zusammenwirken von erblichen Grundlagen und Umweltfaktoren.

Dies bedeutet, dass die Vererbung dabei an mehrere Gene (Polygenie) gebunden ist. Eine LKGS-Spalte sitzt also nicht nur auf einem Gen.

Sind demnach mehrere Gene „beeinträchtigt“, so wirkt sich diese „Schädigung“ zusammen (additiv) negativ aus.

Das Vorhandensein dieser erblichen Neigung setzt nämlich die Schwelle herab, ab welcher man für schädigende Umwelteinflüsse beeinflussbar ist (Schwellenwerteffekt).

Das bedeutet man ist „anfälliger“ und ungeschützter negativen äußeren Einflüssen gegenüber (nach HONIGMANN 1998, 27).


Welche äußeren Einflüsse können sich negativ auswirken?

  1. Gebrauch pharmazeutischen Präparaten wie Cortison und Thalidomide
  2. Infektionskrankheiten
  3. Gebrauch von Substanzen wie Nikotin, Alkohol oder Drogen
  4. Mangelernährung
  5. Virusinfektionen und stoffwechselpathologische Einwirkungen
  6. Anomalien des Fortpflanzungsapparates und Anämie
  7. toxische Stoffe sowie ionisierende Strahlen

Ausführliche Informationen zu äußeren Einflüssen finden Sie in UHLEMANN (1990, 18) und WULFF (1990, 122).